Verarmung im Alter – neue Rentenpolitik!


Fachveranstaltung  zum Internationaler Tag zur Beseitigung der Armut am 17.Oktober 2019
in der Dreikönigskirche Dresden 
19.00Uhr

Seit 1992 haben die  Vereinten Nationen den  17. Oktober zum  „Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut“ erklärt. Armut, Ausgrenzung und Benachteiligung von sozialen Gruppen gibt es auch im reichen Deutschland und könnte – wenn nicht Einhalt geboten wird – perspektivisch stark zunehmen: Rund die Hälfte der heute Erwerbstätigen ist im Alter akut von Altersarmut bedroht. Das ist die unmittelbare Folge eines politisch gewollten Zerstörungsprozesses, sagen die Bestseller-Autoren Holger Balodis und Dagmar Hühne. Sie fordern einen radikalen Kurswechsel in der Altersversorgung und deutlich mehr Geld für alle Rentner. Und sie zeigen, wie es geht: Weg mit der Riester-Rente und dem Popanz des Drei-Säulen-Modells. Statt die Finanzwirtschaft zu subventionieren, muss sich Alterssicherung auf den Kern konzentrieren: die gesetzliche Rente. Die ist sicher, krisenfest und preiswert. Und sie kann deutlich höher ausfallen, wenn endlich alle einzahlen.

Die Veranstaltung wurde von der Ökumenischen Aktionsgruppe Dresden initiiert und wird in Kooperation mit Weiterdenken / Heinrich-Böll-Stiftung und dem Haus der Kirche durchgeführt.

Sie wird Wege aus der drohenden Altersarmut aufzeigen, denn:

Eine gute Rente für alle ist machbar – gerecht und bezahlbar!

Referenten:

Holger Balodis und Dagmar Hühne leben in Köln. Sie forschen und berichten seit rund 30 Jahren zum Thema Altersvorsorge, Versicherungen und Finanzen: für Verbraucherzentralen, TV-Magazine und in zahlreichen Büchern. 2017 erschien bei Westend: „Die große Rentenlüge“